Typische psychosoziale Risiken
Die Forschung und die ISO 45003 nennen wiederkehrende Faktoren:
- Hohe Arbeitsmenge und Zeitdruck
- Geringer Handlungs- und Entscheidungsspielraum
- Unklare Rollen und widersprüchliche Anforderungen
- Fehlende Unterstützung durch Führungskräfte und Kolleginnen und Kollegen
- Konflikte, mangelnde Anerkennung und Unsicherheit
- Ständige Erreichbarkeit und fehlende Erholung
Rechtlicher und internationaler Rahmen
In Deutschland werden psychosoziale Risiken über die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nach § 5 ArbSchG erfasst. Die internationale Norm ISO 45003 gibt ergänzend Leitlinien für den Umgang mit psychosozialen Risiken im Arbeitsschutzmanagement. Für Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind, schafft sie eine gemeinsame Sprache.
Wie wir Sie unterstützen
Wir analysieren, in welchen Teams welche Risiken auftreten, und entwickeln mit Ihnen Maßnahmen, die an den Arbeitsbedingungen ansetzen: Arbeitsorganisation, Rollen, Führung und Zusammenarbeit. Resilienztrainings können ergänzen, ersetzen diese Veränderungen aber nicht.